Missed Carnival? Too bad!

Noch mehr Fotos

März 21, 2008 · Kommentar schreiben

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Auf nach Campinas

März 21, 2008 · Kommentar schreiben

 

Hallo Welt!

 

Die Zeit hier in Porto Alegre geht zu Ende. Etwas mehr als zwei Wochen war ich hier und verlasse morgen die Stadt Richtung Campinas mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Lachend, weil ich mich freue, dass wieder etwas neues kommt, ich ein neues Hotel sehen kann und hoffentlich anderes Fruehstueck serviert wird. Weißbrot, die drei Sorten Marmelade und immer die gleichen Früchte kann ich nicht mehr sehen. Weinend, weil mir die Stadt echt ans Herz gewachsen ist. Es hat mir hier sehr gut gefallen, nicht zuletzt weil alles auch ein bisschen ruhiger ist als in Rio:-)

Die Interviews, die ich hier führen konnte, haben mir unglaublich viel gebracht. Es waren nicht viele, aber dafür habe ich glaube ich die richtigen Leute gefunden und so waren die Interviews bisher sehr gehaltvoll. Genauer gesagt habe ich mit drei Professoren von der Uni gesprochen, dem Technologieministerium, dem Unternehmerverband und der deutsch-brasilianischen Außenhandelskammer als aussenstehendem Akteur. Ich denke, dass ich den Teil für Rio Grande do Sul in meiner Diss mit einem dicken Haken versehen kann, weil ich auch noch einen ganzen Haufen Bücher geschenkt bekommen habe und einen dicken Stapel Kopien aus den Bibliotheken mitgenommen habe. Als nächstes geht es nach Campinas und Sao Paulo. Dort werde ich weitere Experteninterviews fuehren und “Kontaktpflege” betreiben.

Neben den guten Interviews war es aber auch relativ anstrengend und vor allem langweilig, so lange alleine im Hotel rumzuhaengen und auf den nächsten Termin zu warten. Strand und Wasserfälle sind weit weg – und außerdem kann das Handy ja auch jederzeit klingen und es will wieder irgendjemand mit mir über meine Diss reden. Und was macht man in der Zwischenzeit bis zum nächsten Termin wenn man schon das Gefühl hat, alles wesentliche von der Stadt gesehen zu haben? In einem der vielen Parks chillen, ins Kino gehen, viel eiskaltes Bier trinken, lesen-schreiben-fernsehen, im internet-cafe abhängen – Routine stellt sich schnell ein, auch wenn man in einer ganz neuen Umgebung ist.

 

Liebe Gruesse an alle

ich

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Fotos, endlich…

März 11, 2008 · Kommentar schreiben

Hallo Welt,

eine der besten Sachen an Porto Alegre ist der mercado publico. Hier gibt es nicht nur viele Restaurants und Kneipen, sondern auch Internet umsonst:-) Hier kann man gut sitzen, „arbeiten“, Bierchen trinken und blogs bearbeiten. Morgen kommt das naechste Interview, am Freitag habe ich beim Minister fuer Wissenschaft und Technologie ein date. Juhu! Und dann geht’s auch schon wieder weiter. Hier aber erst einmal ein paar Fotos. Wirklich viele (gute) habe ich noch nicht gemacht, aber das kommt ja vielleicht noch…

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Touristandardbild I

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Touristandardbild II. Das schoenste an Niteroi: Der Blick auf Rio

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Am Strand von Itacoatiara. Erster Tag – erster Sonnerbrand.

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Porto Alegre. Schatten!

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Diego ist auch am Start:-)

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Park zum Lesen I

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Park zum Lesen II
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Haben die Deutschen Einwanderer hier etwas verdreht…

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Porto Alegre I

März 8, 2008 · 1 Kommentar

Porto Alegre.

 

Ich bin jetzt gut eine Woche hier und kann nur sagen: die Stadt gefällt mir. Und vor allem ist es kühler als in Rio – wenn auch nur ein bisschen. 32 Grad sind es hier auch jeden Tag, aber Gott sei Dank nicht so schwül. Eben war ich zur Belohnung einer guten Woche in der laut Veja (so etwas wie dem brasilianischen Spiegel) besten Churrascaria in Porto Alegre, der Hauptstadt des Gaúcholandes. Meine Fres.. war das lecker! So gutes Fleisch habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gegessen.

Am Dienstag hatte ich mein erstes Interview mit einem Politikwissenschaftler an der PUCRS, einer Privatuni, die ohne Zweifel zu den besseren im Lande gehört. Die Kontaktaufnahme war ziemlich lustig: Ich hatte ihm um die Mittagszeit eine mail geschickt und nachts um 23:00 Uhr ruft er mich zurück und entschuldigte sich auch noch, dass es so lange gedauert hat. Das nenne ich mal nett. Er stellte sich als absoluter Glücksgriff heraus. Ohne dass ich mich wirklich auf ihn gestürzt hätte, ist Prof. Santos einer der führenden Experten im Süden Brasiliens für Innovationssysteme, Technologiepolitik und Politik in Rio Grande do Sul und somit konnte mir auf alle meine Fragen ausführlich und kompetent antworten. Das beste an der ganzen Sache war, dass er an der FU in Berlin seinen Doktor gemacht hat und somit fließend deutsch kann. Das Interview führten wir dann aber auf Portugiesisch, was für mich natürlich auch ein Gutes Training war. Ich bin richtig glücklich aus seinem Büro gegangen und dachte mir, dass ich jetzt eigentlich alle Infos habe. Es lief wirklich gut. Die nächsten beiden Tage verbrachte ich in der Bibliothek der PUC und kopierte und kopierte und kopierte. Oder besser: ließ kopieren. So etwas macht man hier nicht selbst:-) Jetzt habe ich einen Haufen Informationen über diesen Bundesstaat. Heute habe ich noch zwei Kontakte an die Angel bekommen: Eine weitere Expertin und den Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung des hiesigen Unternehmerverbandes. Die beiden Interviews werden in den nächsten Tagen über die Bühne gehen. Und dann muss ich nur noch an den blöden Secretário für Wissenschaft und Technologie rankommen, so etwas wie der Minister hier in Rio Grande do Sul. Aber der ist gerade noch etwas zäh, antwortet nicht auf mails, die Sekretärin hat sich jetzt zum zweiten mal meine Telefonnummer aufgeschrieben. Nachher gibt’s noch ein Fax und ein mail an eine weitere Adresse und Montag früh wieder einen Anruf. Ich bekomme den schon noch an die Angel!

Als nächstes fahre ich nach Campinas. Dort habe ich über Rafael Palacios einen tollen Kontakt, der einen Zwischenstop lohnt. Vielleicht bleibe ich dort ein paar Tage länger, nicht zuletzt weil die ein Sitzung des gesamten Forschungsbereiches mit mir machen wollen… Naja, und danach würde ich wirklich gerne nach Brasilia fahren/ fliegen. Aber die im Ministerium sind auch noch etwas schwer davon zu überzeugen, dass sie jetzt unbedingt mit mir reden müssen.

 

Es geht also voran!

Dicken Gruß in die Welt

ich

 

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Neuer Staat, neue Nummer

März 3, 2008 · Kommentar schreiben

Auch ein Phaenomen, ueber das man laenger schreiben kann: Die Telefonnetze fuer Handdies sind nach Bundesstaaten geordnet. Das heisst, wenn man in einen anderen Bundesstaat faehrt, muss man sich dort ein neue Nummer holen, um keine roaming Gebuehren zu zahlen. Sehr lustig…

Hier die neue Nummer: 51-8211.7220

Liebe Gruesse

ich

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Kirche

März 2, 2008 · Kommentar schreiben

Es ist schwer zu beschreiben, welche immense Präsenz die Kirchen hier in Brasilien haben. Ich hatte zwar im Vorfeld viel darüber gehört und konnte mich natürlich auch an ein paar erstaunliche Predigten von meinem Studienjahr hier erinnern, aber was ich hier in den letzten Tagen gesehen habe, übersteigt wirklich meine protestantische Vorstellungskraft. Es gibt hier unzählige verschiedene Kirchen, eine Mischung, die über unsere einfache deutsche Trennung von Katholiken und Protestanten weit hinaus geht. Den groessten Zulauf haben die Evangelisten. Das sind diese Kollegen, welche die Menschen mit groesster Inbrunst ihre Predigten halten und dabei nicht selten schreien und in Ekstase geraten, um uns auf den Pfad Gottes zu bringen. Manche sind dabei auch ganz ruhig und versuchen Gottes Botschaft mit trivialen Alltagsgeschichten zu erklären Die besten können sogar Blinde wieder sehend machen. Ein von diesen Kirchen, die Assembleia de Deus, ist mittlerweile unglaublich mächtig und auch politisch einflussreich geworden, dass sie ähnlich wie in den USA eine extrem wichtige Wählergruppe darstellen.

Auf der Busfahrt von Rio nach Porto Alegre saßen zwei Frauen hinter mir, die sich bestimmt 3 Stunden über Maria Magdalena, Jesus Christus und ihre jeweiligen Pastoren unterhalten haben. Das an sich wäre glaube ich gar nicht so erwähnenswert, viel interessanter ist das „wie“. Meine Nichte hat die gleichen Charakterzüge wie Maria, Jesus Christus soll meinem Mann wieder Arbeit bescheren und meiner Mutter Gesundheit, unser Pastor sammelt ein paar kleinen Spenden ein und tut etwas für die Gemeinde. Und dieses wird mit einer Mischung aus Pathos und einer gewissen Oberflächlichkeit über lange Zeit in allen Einzelheiten dargelegt. Dass „etwas für die Gemeinde tun“ wahrscheinlich billiger wäre, wenn man es selber machen und zudem nicht so viel Geld in den Taschen des Predigers landen würde und dass Jesus Christus keine Autos verschenkt, wird dabei oft vergessen.

In meinem Hotel hier Porto Alegre empfange ich 7 Kanäle im Fernsehen. Den größten Kanal des Landes, Globo, 2 kleinere Stationen, einen shopping Kanal und 3 Kirchensender. Mitten in der Fußgängerzone auf dem Weg zum Marktplatz saß ein Mann in einem geparkten Auto mit einem riesigen Lautsprechern oben drauf, der zu grauseliger Musik Karaoke sang und dessen Texte sich sinngemäß darum drehten das ER (wobei nicht klar war ob der Sänger oder eben ER) die Erde in sieben Tagen geschaffen hat und seitdem für immer für uns da war und sein wird usw. In Arraial do Cabo waren wir gerade mal zwei Tage und an beiden Abenden waren die Kirchen geöffnet Mal waren sie gerammelt voll, mal saßen gerade mal 10 Leute drin.

Bei einem gepflegten Biechen muss ich mit den Leuten mal ueber ihr Verhaeltnis zu Gott schnacken, denn so ganz komme ich da noch nicht mit klar. Nicht das es irgendwie schlimm waere, aber wundern tut es einen dann doch.

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Lärm

März 2, 2008 · Kommentar schreiben

Brasilien ist laut. Live Musik ist laut. Filme im Kino sind laut. Menschen unterhalten sich laut. Der Straßenverkehr und selbst die U-Bahn ist laut. Klimaanlagen sind laut. Der Fernseher ist immer laut. Eigentlich ist alles laut. Ich hatte Glück, dass die Wohnung in Rio in einer kleinen Nebenstraße lag und deswegen der Lärm der großen Stadt nicht so präsent war, aber auch in der kleinen Wohnung waren die Kinder und selbst die Dusche von den Nachbarn einfach nur laut. Ein schöner Moment ist immer so gegen 23:00 Uhr gewesen, wenn sich die Stadt ein wenig beruhigt. Vor ein paar Tagen bin ich um 3:00 Uhr nach Hause gegangen und es war einer der coolsten Momente überhaupt Niemand war auf den Straßen, kein Verkehr mehr. Auch wenn man zu der Uhrzeit möglichst schnell nach Hause kommen sollte, bin ich ganz langsam gegangen, um diese Riesenstadt einmal so zu erleben. Toll. Ich brauche einfach sehr viel Ruhe. Zu Hause regt mich der Bass von den komischen Menschen bei uns im Haus ja schon auf. Da würde sich hier niemand Gedanken drum machen. Vieles von dem alltäglichen Lärm ließe sich sicherlich vermeiden. Aber so richtig habe ich es auch einfach noch nicht geschnallt, ob es negativ gesehen einfach fehlende Rücksicht auf die anderen ist, oder ob es auch andersherum etwas Positives sein kann, einfach das machen zu können, wozu man gerade Lust hat.

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Chauzinho Rio

März 2, 2008 · Kommentar schreiben

Hallo Welt!

 

Nach zwei Wochen Rio bin ich nun weiter gezogen. Und zwar nicht wie geplant und angekündigt nach Vitória in Espirito Santo sondern weit runter in den Süden nach Porto Alegre. 24 Stunden Busfahrt liegen hinter mir. Hier habe ich einfach die besseren Kontakte und hoffe, dass meine Interviewpartner mich ihren Kollegen in Espirito Santo später empfehlen können.

Die Zeit in Rio war genial! Ich wäre gerne noch länger geblieben und hätte mit Carolina und ihren Mädels noch ein bisschen mehr Party gemacht – aber deswegen bin ja gar nicht hier, oder??? Stimmt, Urlaub haben wir schließlich auch gemacht:-) Juan und ich sind für ein Wochenende nach Arraial do Cabo gefahren, eine Stadt, die Carolina uns empfohlen hatte und vor welcher der Reiseführer sagt, dass es dort nichts zu sehen gäbe, außer ein paar „netter“ Strände. Und wie es dann fast immer ist: Die Stadt war ruhig, die Leute waren extrem freundlich und die Strände waren weitaus mehr als nett. Es war richtig toll. Nach dem sich der Stress der Anfangsphase mit dem kaputten Laptop gelegt hatte, weil Juan mir freundlicherweise seinen alten mitgebracht hat, konnte ich auch ganz gut ein bisschen Ausspannen gebrauchen. Aber es war schon ein ziemlicher Aufwand, Juans alte Krücke so hinzukriegen, dass die das macht, was ich will. Aber jetzt wird alle gut und außerdem ist Open Office ja doch gar nicht so schlecht…

Rio ist einfach eine tolle Stadt. Die letzte Woche war ein gute Mischung aus Arbeit und Entertainment. Ich habe ein paar gute Plätze zum arbeiten gefunden und konnte auch schon gut etwas schaffen. All denen, die eines Tages in Rio einen wirklich ruhigen Platz zum arbeiten suchen, sei die Bibliothek des CCBB im Zentrum ans Herz gelegt. Öffentlich zugeneigt, hilfsbereite Leute, gut sortiert und wie gesagt: ruhig. Und alleine das ist ein Standortvorteil. Die Kontakte mehren sich langsam und das erste Interview in Rio mit Hofmeister ist sehr gut über die Bühne gegangen. Meine Güte war ich nervös. Aber es war ein sehr gutes Training. Und wenn man da keine Lust zu hat, gibt es ja noch Strände, Kinos, Bars, Diskos (ICH war mit den Mädels tanzen!), Shoppings, Museen, shit, einfach alles. Ist halt doch alles ein bisschen größer als in Tübingen:-) 

 

Alles Liebe

charlie

 

P.S.: Zu Thema Fotos kann ich nur eines sagen… ich hab mein Kabel vergessen und bekomme die Bilder gerade nicht von der Digitalkamera runter…

  

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Wenn man eine Reise macht…

Februar 21, 2008 · 2 Kommentare

Meine lieben Freunde!

 Ich bin in Rio angekommen, zumindest physisch, also heile, aber so ohne Kopf und ueberhaupt ist mir das hier alles zu viel… Aber ganz langsam: Diesmal wurde ich abgeholt und durfte auch bleiben – was bei meinen letzten Reisen nach Brasilien nicht immer beides gemeinsam gewaehrleistet war. Carolina, Jureks Freundin, hat sich meiner angenommen und hilft mir wirklich wo sie kann. Und das Beste ist: Sie kann fliessend Deutsch:-) Dadurch hat sie mir die Eingewoehnung wirklich sehr leicht gemacht. Ich kann jetzt ersteinmal ein paar Tage hier in der Dreier-WG bleiben (2 Brasilianerinnen, eine Franzoesin, und ein Charlie) bleiben, aber in der naechsten Woche geht es mit der Arbeit auch los, weil ich dann nach Vitoria fahren werde, um die ersten Interviews zu fuehren.
Tja, was ist bisher passiert? Zu viel fuer einen, der sein Mohlstrassen-Dreieck aus Wohnung, Tengelamnn und Job gewohnt ist. Und das ist richtig geil! Es passiert was. Gleich am ersten Tag sind wir alle nach Niteroi gefahren, haben dort Carolinas Familie kennengelernt und sind dann an den Strand gefahren, der diesem Blog seinen Namen gegeben hat. Itacoatiara ist echt ein Traum. Ganz ruhig, ganz wenige Verkaeufer, die dann auch noch nett sind, immer noch keinen grossen Haeuser. Grossartig. Wenn das nur nicht so heiss waere hier! Auf jeden Fall habe ich Kellerkind mir ersteinaml einen fetten Sonnenbrand geholt, obwohl ich die ganze Zeit unter dem Sonnenschirm lag. Tja, bloed das mit diesen Strahlen.
Als wir dann wieder in Rio waren, ging dann das erste Drama los. Und dieses hatte es in sich. Mein Laptop hat den Geist aufgegeben. Und zwar so richtig. Schwarzer Bildschrim, nichts geht mehr. Kaputt kaputt. Danke, dass sie hier ihre Diss voranbringen wollen. All meine Korrespondenz, alle Kontakte, meine Emails, alles alles, ein Teil meines Lebens steckt in dieser Blechnase. Super, ganz toll, und nun??? Was soll ich dann noch hier??? Juan, der ein paar Tage spaeter hier angekommen ist, hat mir unglaublich aus der Patsche geholfen, indem er seinen alten Laptop mitgebracht hat, Franzis hat mein backup auf den webspace bei gmx gelegt und ich vorsorge mich mit open-source Programmen, um so langsam mal etwas schreiben zu koennen. So langsam habe ich alle Daten und alle Programme zusammen, aber diese Zeit hatte ich mir ehrlich gesagt anders vorgestellt…
Bisher ist also nichts schlimmeres passiert. Ich geniesse die Zeit bslang aus vollen Zuegen. Es ist toll, mal wieder hier zu sein und mit netten Menschen zusammen zu sein. Morgen um 16.00 geht die Arbeit los, dann haben wir einen Termin beim IUPERJ und stellen uns drt mal vor. Sie werden wichtige Ansprechpartner sein und uns hoffentlich noch mehr Kontakte verschaffen.

Liebe Gruesse an die Welt
charlie

P.S.: Ich habe seit gestern ein Handy. Die Nummer fuer Anrufe aus Deutschland lautet 0055 21 83513786. Ueber Anrufe wuerde ich mich natuerlich sehr freuen;-)

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Hallo Welt

Februar 6, 2008 · 1 Kommentar

Meine lieben Freunde,

Jetzt ist es (endlich?) soweit: Ich bin in Brasilien! Natürlich werde ich hier nur die Feldforschung für meine Diss machen und niemals am Strand liegen und keine Caipirinhas anrühren. Niemals nie…

Ich werde versuchen, dieses Blog so gut und so oft es geht mit Inhalt zu füllen , damit ich euch alle auf dem Laufenden halten kann. Das ist meiner Meinung nach besser, als blödsinnige Massenmails in der Weltgeschichte herumzuschicken.

Viel Spaß beim lesen der neuesten Nachrichten aus dem Paradies:-)

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